Allgemeiner Deutscher Fahrradclub Hildesheim e.V.

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Radverkehr

Radverkehr in unserer Region

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Hildesheim hat mehr als 100.000 Einwohner, eine Universität und einige Fachhochschulen. Hildesheim ist eine Stadt der kurzen Wege mit einem Radius von etwa 3 km zu der Stadtmitte.

07-modalsplithildesheimDer Radverkehrsanteil in Hildesheim:

Verkehrsanteil
1997 2002 2007 Ziel bis 2025
zu Fuß 28,8% 24,7% 22,1%
22%
Fahrrad 9,9% 10,9% 11,7%
18%
ÖPNV 11,4% 11,2% 10,7%
12%
MIV 49,9% 53,2% 55,5%
48%

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
Motorisierter Individualverkehr (MIV)


2003: Im Stadtleitbild der Stadt Hildesheim aus dem Jahre 2003 wurden auch die Ziele für die Radfahrer festgelegt. Danach sollte der Radverkehrsanteil von 2003 mit 10,9% bis 2008 auf 15% wachsen. Das Ziel wurde nicht erreicht! Die Erhöhung betrug nur 0,8%.
Der Rat der Stadt Hildesheim hat sich die Ziele in dem Stadtleitbild zur Grundlage seines Handelns gemacht.
Lesen sie einen Auszug aus dem Stadtleitbild von 2003.

2010: Der Rat der Stadt Hildesheim hat am 15.11.2010 dem integrierten Verkehrsentwicklungsplan (IVEP) zugestimmt. Er sieht unter anderem vor den Radverkehrsanteil auf mindestens 18% bis zum Jahr 2025 zu steigern. Die Steigerung geht zu Lasten des Autoverkehrs. Neben dem Radverkehr wird auch der Busverkehr gestärkt.
Lesen sie hier den verabschiedeten IVEP (19MB).

Um dieses neue Ziel zu erreichen ist ein umfangreiches Konzept erstellt worden. Der ADFC-Hildesheim war einer der vielen Interessenvertreter der den IVEP begleitet haben. Die Beispiele anderer Städte und die neue StVO-Novelle 2009 zeigen viele Möglichkeiten.

07_haushaltsmittel-radverkehrDie Haushaltsmittel zur Förderung des Radverkehrs in Hildesheim:
Die Haushaltsmittel von 1999 bis 2001 waren jährlich 100.000 D-Mark, etwa 50.000 Euro.
Im Jahre 2009 wurden erstmalig von der Politik keine Gelder für die Förderung des Radverkehrs bereitgestellt.
Trotz leerer Kassen wurden 2010 und 2011 je 100.000 Euro für den Radverkehr in den Haushalt gestellt. Leider wurden die Mittel nicht ausgegeben. Somit vielen fast 200.000 Euro im Zuge der Haushaltskonsolidierung zum Opfer.